Beim Mikroskopieren doppelt gesehen: Student klagt ÖH wegen Glühweinstand

Der 22-jährige Tobias P. aus Klagenfurt klagt die ÖH der Medizinischen Universität Graz, weil ihm beim vorweihnachtlichen Glühweinstand, der eben von jener ÖH betrieben wurde, seiner Meinung nach zu viel Glühwein eingeschenkt wurde und er in der darauffolgenden Mikroskopierübung alles doppelt gesehen hat. Ergebnis dieser ungeplanten Bewusstseinseintrübung waren doppelt gezählte Erythrozyten unter dem Mikroskop und in weiterer Folge völlig falsche Blutbildwerte.

„Die Professorin fragte mich was mit mir nicht stimmen würde und wie ich zu solchen Werten gekommen bin. Dann wurde ich auch schon negativ bewertet!“, so der Student, der sich in dieser Sache klar in der Opferrolle sieht. Eine Stellungnahme seitens der ÖH blieb bis zum Redaktionsschluss noch ausständig.

Vermehrt betrunkene Studenten in der Weihnachtszeit

Gerade in der Weihnachtszeit mehren sich jedes Jahr die Berichte über Alkoholexzesse und nicht bestandene Prüfungen. Der Anwalt von Tobias P. sieht hier einen deutlich erkennbaren Zusammenhang: „Herr P. sei zwar Alkohol gewohnt, aber nicht in dem Umfang und den Mengen in denen vor und in der Nähe von Universitäten getrunken wird.“