Physik statt Physikum – Medizinstudent belegt falsches Studienfach

Schade um die Zeit, könnte man meinen, nachdem man von dieser Geschichte hört:

Für den 20-jährigen Toni Brunnauer aus Stuttgart war es immer schon ein Kindheitstraum später einmal Arzt zu werden. Nach bestandenem Abitur würde er seinem großen Ziel nun ein Stück näher sein – dachte er zumindest. Denn die erste Hürde, die es nun zu überwinden galt, war die Zulassungsbeschränkung (Stichwort Numerus clausus) der medizinischen Universitäten in Deutschland.

Da Toni aufgrund seines Notendurchschnitts leider keinen Studienplatz erhielt, beschloss er an der Medizinischen Fakultät der Universität Zürich in der Schweiz studieren. Dort passierte ihm jedoch ein kleines Missgeschick: anstatt nun endlich sein Traumstudium zu beginnen, belegte Toni physikalische Studienfächer an einer Universität in Basel. Hatte Toni doch glatt das Physikum – also die ärztliche Prüfung für den ersten Studienabschnitt – mit dem Physikstudium verwechselt und somit 4 Semester Physik studiert.

„Ich kann mir das alles nicht erklären. Aber ich dachte mir damals schon, warum wir hier nichts über den menschlichen Körper lernen. Und dass die Berechnung von Quantensprüngen wohl sehr wichtig für den Arztberuf sein muss. Physik, Physikum, klingt doch alles gleich“, ärgerte sich der Wahlschweizer.